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Wirbelseule

Zu unserer Natur gehört Bewegung. Die vollkommene Ruhe ist der Tod

Wirbelsäulengymnastik

 

Schneidersitz

„Zu unserer Natur gehört Bewegung. Die vollkommene Ruhe ist der Tod.“
Blaise Pascal

 

 

Einbeinige Brücke

Durch einseitige Belastung im Alltag und zuwenig Ausgleich (Bewegung) kommt es nicht nur bei älteren Menschen, oft auch bei jüngeren zu Rückenbeschwerden.
Bei der Wirbelsäulengymnastik wird der Körper nicht ausgepowert und es spielt keine laute Musik, deshalb sind diese Kurse aber nicht langweilig. Rückengymnastik ist ausgerichtet auf Beweglichkeit, Kräftigung und Dehnung der Rückenmuskulatur sowie des gesamten Bewegungsapparates. Gleichgewichtsübungen und Entspannungsübungen gehören auch zum Programm. Es kommt auf ein regelmäßiges Training an.

 

Gerader Crunch

Es gibt keine falsche oder richtige Bewegung. Jede anatomisch mögliche Bewegung eignet sich zum Training des Bewegungsapparates. Die Beweglichkeit ist jedoch individuell unterschiedlich und mitunter begrenzt. Regelmäßiges Training erweitert diesen Bewegungsspielraum. Zu jedem trainierten Muskel gehört auch ein Gegenmuskel, deshalb wird nicht nur der Rücken, sondern auch der Bauch trainiert. Im Gegensatz zum Kraftgerätetraining werden bei der Wirbelsäulengymnastik durch individuellere Übungen mehrere Bereiche angesprochen. Wirbelsäulengymnastik basiert auf Haltung (Veränderung / Stabilität).

 

Gedreter Crunch

Die Muskulatur spielt beim Erhalt der Knochen und Gelenke eine wesentliche Rolle. Wer sich wenig bewegt, darf sich über nachhaltige Gelenk- und Rückenbeschwerden nicht wundern. Aufbau und Erhalt der Muskulatur sind zwei der wichtigsten Gründe um Sport zu treiben. Mit zunehmendem Alter baut der Körper Muskelmasse ab und das Körperfett nimmt zu. Die grundsätzliche Empfehlung ist die Muskelmasse bestmöglich zu erhalten.

Immer wieder auftretende Haltungs- / Bewegungsmuster sind Gewohnheiten, die im Gehirn abgespeichert sind und automatisch abgerufen werden. Gleichgewichtsübungen – z. B. auf einer aufgerollten Gymnastikmatte stehen – verhindern den Zugriff auf ein bestehendes Muster – der Körper muss neue Wege gehen.

 

Ganzkörperstretch

Langes Sitzen führt dazu, dass Muskeln oder ganze Muskelgruppen schwächer werden - mit krummen Rücken sitzen, begünstigt die Verkürzung der Bauchmuskulatur. Wird der Muskel durch Kräftigungsgymnastik einem entsprechenden Reiz ausgesetzt, entsteht eine Anpassungsveränderung. Ein zu starker Reiz kann eine schädigende Funktion haben. Eine kräftige Muskulatur wirkt auf die Gelenke entlastend. Kräftigungsübungen gehen immer einher mit Dehnübungen. Durch die Muskulatur können wir bestimmte Haltungen einnehmen und Bewegungen ausführen. Sie muss aber auch dehnfähig sein, damit bestimmte Bewegungsabläufe nicht frühzeitig abgebrochen werden.

Fersen anheben

Dehnung erhält die funktionelle Beweglichkeit und dient der Gelenkspflege. Im Alltag wird der maximale Bewegungsradius so gut wie gar nicht ausgeschöpft. Dehnung verringert Muskelspannung, fördert Muskelkoordinierung, vergrößert den Bewegungsradius, macht den Muskel belastungsfähiger und entwickelt Körperbewusstsein. Allein das Sitzen im Schneidersitz ist schon für viele Menschen schwer oder gar nicht mehr möglich.